Zur Neuen Synagoge in Berlin Mitte gelangen Sie bequem über die vom Alexanderplatz zu Fuß erreichbare bekannte Oranienburger Straße, die geradlinig zwischen dem Hackeschen Markt und der Friedrichstraße verläuft. Die heute denkmalgeschützte Neue Synagoge ist für die jüdische Geschichte Berlins von herausragender Bedeutung. Die 50 Meter hohe sichtbare goldene Kuppel ist für die Silhouette der Stadt prägend und Wahrzeichen jüdischer Traditionen in Berlin. Auch die prachtvoll mit Ziegelornamenten verzierte Eingangsfront ist auf jeden Fall eine Besichtigung wert. Mit über 3000 Sitzplätzen war sie mit der Einweihung 1866 das größte und prächtigste jüdische Gotteshaus in Berlin und ganz Deutschland.
Nachdem die Schäden in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 verhältnismäßig gering blieben, brannte Sie jedoch nach einem Bombenangriff 1943 aus und wurde im Jahre 1958 gesprengt. Die Grundsteinlegung für den Wiederaufbau in Berlin fand am 9.11.1988 statt, genau 50 Jahre nach der Reichs-Pogromnacht, die Wiedereinweihung der Neuen Synagoge erfolgte 1995. Heute ist Sie als jüdisches Zentrum, Museum und Bibliothek unter strengen Sicherheitsvorkehrungen öffentlich zugänglich.
Die häufig von jungen Berlinern besuchte Oranienburger Straße bietet zudem für Touristen weitere zahlreiche Sehenswürdigkeiten sowie Bars, Restaurants und Cafés.
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