Der Regentenbau von Bad Kissingen ist das prachtvollste Gebäude der gesamten Kureinrichtungen und befindet sich im Stadtzentrum im Grünen. Heute ist das von 1911 bis 1913 von Max Littmann (1862 – 1931) erbaute Gebäude ein Treffpunkt für Kunst, Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft. Dabei dient der Regentenbau als Rahmen für Konzerte, Kongresse, Bälle, das Klassik- und Musikfestival „Kissinger Sommer“, Empfänge, Symposien, Workshops und Tagungen. Der Große Saal verfügt mit über 1000 Sitzplätzen über eine hervorragende Akustik. Hinzu kommen der Grüne und der Weiße Saal.
Benannt ist das Gebäude nach seinem Auftraggeber, dem Prinzregenten Luitpold von Bayern (1821 – 1912), der ein Jahr vor der Fertigstellung des Regentenbaus verstarb. Im Mai 1913 wurde das Gebäude von seinem Sohn Ludwig III. (1845 – 1921), dem letzten König von Bayern, eingeweiht.
Der Regentenbau gehörte zu den Kureinrichtungen, die den Bürgern verschlossen waren. Ihm gegenüber baute der Magistrat der Stadt provokativ pünktlich zur Einweihung des Regentenbaus durch den König den frei zugänglichen Rosengarten. Seitdem war der Regentenbau ein Ort für königliche Besuche: Kronprinzessin Cäcilie von Hohenzollern, Königin Luise von Schweden, König Bhumibol mit Königin Sirikit von Thailand betraten die prachtvollen Säle.
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